Nur ein harter Winter ist ein guter Winter

Veröffentlicht am 14.02.2018 in Arbeit & Wirtschaft

Ein sonniger Wintertag. Leichter Schneefall. Der ideale Tag, um Haushaltsberatungen hinter sich zu lassen und sich direkt vor Ort zu informieren, welche Auswirkungen politische Entscheidungen haben.

2002 privatisierte der Freistaat die Straßenunterhaltung und den Winterdienst. Dr. Werner Pidde wollte sich in Stregda bei der Thüringer Straßenwartungs- und Instandstandhaltungsgesellschaft mbH (TSI) darüber informieren, wie sich der Beschluss des Landes, auf den alltäglichen Betrieb auswirkt.

Frank Höhne, Geschäftsführer der TSI und  der Servicegesellschaft Wartburgkreis (SGW), nahm sich viel Zeit für einen Rundgang und beantwortete geduldig alle Fragen. „Das ist der schlechteste Januar seit acht Jahren“, stellte er fest. Denn nur reichlich Eis und Schnee garantieren der TSI und SGW eine gute Auftragslage.

Die  TSI ist für die Instandhaltung und den Winterdienst auf unzähligen Bundes-, Landes-, Kreis und Gemeindestraßen zuständig. In jedem Kreis gibt es dafür eine Straßenmeisterei. Die TSI übernimmt aber auch Wegebau, Straßenreparaturen, Fugen- und Risssanierungen, Verkehrssicherung, Ölspurbeseitigung und Markierungsarbeiten. „Also ein Rundum-Sorglos-Paket für die Straße und das rund um die Uhr, sieben Tage pro Woche“, erläutert Höhne. Der Chef koordiniert über 300 Angestellte in vier Thüringer Regionalgebieten, 280 Fahrzeuge, 108.000 Tonnen Salz in 37 Lagerstätten für mehr als 7000km Streckennetz. Als gelernter Straßenbauer kommt er von der Basis und kann stolz berichten, dass es selbst im 2010er Winter keinen Engpass an Salz gab. Im Gegenteil – während andere Bundesländer überteuertes Salz aus Südamerika nachorderten, haushaltete Thüringen vorausschauend und vernünftig. Auch, weil modernste Technologie zum Einsatz kommt: Das Salz wird nicht mehr direkt gestreut, sondern in Form einer Sole mit 22% Salzanteil auf die Fahrbahn gespritzt. Moderne Mess-Technik mit Messfühlern für die Straße und exakte Wettervorhersagen garantieren das perfekt abgestimmte Salzgemisch. 30% Salz konnte so in den letzten Jahren eingespart werden. „Eine Entlastung für die Umwelt und öffentlichen Kassen“, resümierte Pidde.

Er zeigte sich beeindruckt von den Zahlen und ließ sich das Gelände und die Salzvorkommen zeigen. „Wenn jetzt nicht noch ein ungeheuer strenger

Wintereinbruch kommt, reichen wir damit aus“, erläutert Höhne mit Blick auf die „restlichen“ 245 Tonnen Salz in Stregda, die übrigens einen Wert von über 17.000 Euro haben.

 

Meine Arbeit im Landtag

Mein SPD-Ortsverein

SPD Waltershausen

Kontakt

Thüringer Landtag 

Jürgen-Fuchs-Straße 1
99096 Erfurt

Telefon: +49 361 377-2337
Telefax: +49 361 377-2417


Wahlkreisbüro Waltershausen

Bremerstraße 2
99880 Waltershausen

Telefon: +49 3622 683-58
Telefax: +49 3622 683-59
E-Mail