[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

Werner Pidde.

Kontakt :

Thüringer Landtag:
FON (03 61) 3 77 23 37
FAX (03 61) 3 77 24 17

Wahlkreisbüro:
FON (0 36 22) 6 83 58
FAX (0 36 22) 6 83 59

» E-Mail

 

Sommerpause ist Wahlkreiszeit :

Allgemein

Dass Abgeordnete in den knapp sieben Wochen Parlamentsferien in der Sonne brutzeln ist ein Märchen. Fast jeder gewählte Vertreter, aber auch die Minister und der Ministerpräsident nutzen die sitzungsfreie Zeit zwischen Juni und August für zahlreiche Vor-Ort-Besuche im Freistaat. Für Gespräche mit Bürgern, mit Lokalpolitikern, Unternehmern und den Ortsvereinen.

Den 8. August reservierte sich Dr. Werner Pidde für Bad Salzungen. Am Bahnhof, in der Solewelt, im Rathaus und in einer Sitzung des Ortsvereins der SPD traf man sich. Unter anderem mit dem Bundestagskandidaten Michael Klostermann, Bürgermeister Klaus Bohl, Geschäftsführer Uwe Arndt (GEWOG Bad Salzungen), Christian Stemm (Leiter des Bauamtes), sowie Vertretern der Lokalpolitik und der Presse. Das Interesse galt zunächst dem größten Bauprojekt der Stadt. Auf 17.000 Quadratmetern entsteht das neue, repräsentative Bahnhofsareal. Klaus Bohl betonte vor Ort die gute Zusammenarbeit mit Werner Pidde und ist dankbar für die Zuwendung aus dem Sonderlastenausgleich, die für Eigenmittel am Bahnhof verwendet werden kann. „Der Bahnhof war beschämend für die Stadt und ist nun ein Symbol der Hoffnung“, so Bohl und Pidde betont: „Es ist mir wichtig, dass ich mir bei solch großen Investitionen auch mal die Lage vor Ort anschaue und mit dem Verantwortlichen sprechen kann. Immerhin fließen hier auch 4,3 Millionen an Landes- und Fördermitteln.“

In Sichtweite entfernt und nur wenige Schritte zu Fuß legten die Gäste anschließend bis zur Solewelt zurück. Empfangen vom Kur-Geschäftsführer Daniel Steffan und der Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit, Katrin Knüpfer, wurde zunächst im Gradierwerk gesunde und heilsame Luft geatmet und dann beratschlagt: Die letzte Sanierung war 1989/1990, heute fehlen zwischen 4,5 und 5 Millionen Euro für umfassende Renovierungsmaßnahmen. Als eines der wenigen überdachten Gradierwerke mit 70.000 Besuchern im Jahr und 60 qualifizierten Mitarbeitern erlebte es bereits zahlreiche Investitionen: in den attraktiven Außenbereich mit einem Sandstrand an der Werra, in größere Wasserflächen, um Reha-Bedarf abzudecken, in Kursräume und vor allem in einen sehr gut besuchten Wohnmobil-Hafen. Aber Daniel Steffan hat noch größere Pläne: „Die Zukunft gehört den REHA-Maßnahmen und der Atem-Therapie für COPD-Patienten, denn es gibt ca. 8 Millionen Betroffene davon in Deutschland. Insbesondere eine bessere Anbindung über die B19 Richtung Norden ist hierfür dringend notwendig. Nicht nur für unser pendelndes Personal und unsere Gäste, sondern auch für das Gewerbe und die Industrie in der gesamten Region. So schlecht, wie wir derzeit erreichbar sind, finden wir heute schon kaum Fachkräfte und Azubis.“ Aufmerksam vernimmt Werner Pidde solche Informationen und wird sie als Landtagsabgeordneter mehr als nur im Auge behalten.

Bürgermeister Bohl meldete noch weiteren Gesprächsbedarf und so schloss sich der Solewelt ein unmittelbarer Besuch im Rathaus an. Themen wie Gebietsreform, kommunaler Finanzausgleich, der Kita-Zuschuss brannten unter den Nägeln und wurden intensiv besprochen. Klaus Bohl führte bereits Gespräche mit umliegenden Gemeinden, der Austausch mit Eisenach, dem Wartburgkreis und Innenministerium ist ebenfalls in Planung. „Unsere Leistungsfähigkeit muss gewahrt bleiben. Ich plädiere für einen Zwangszusammenschluss, damit Gerechtigkeit und ein Ausgleich geschaffen werden. Die Prämien dienen der Wahrnehmung der wichtigsten Aufgaben und für den Ausgleich bei der Übernahme finanzschwacher Gemeinden“, so Bohl, der auch eine Trennung von Gemeinde- und Kreis-Gebietsreform anstrebt.

Abschließend nahm sich Werner Pidde noch Zeit für ein Gespräch mit dem Bad Salzunger Ortsverein der SPD. Insbesondere der Blick hinter die Kulissen ist für Parteimitglieder spannend. Aus erster Hand erfuhren sie, welches die tatsächlichen Gründe für den Parteiaustritt von Marion Rosin sind. Und natürlich waren auch hier die Gebietsreform, der kommunale Finanzausgleich und der Kita-Zuschuss von Interesse. Grundsatzdiskussionen über sozialdemokratische Grundwerte, Wahlkampf- und Plakatthemen und die Frage: „Was ist den Menschen wirklich wichtig?“ bestimmten den intensiven Austausch miteinander.

„Für mich sind solche Wahlkreistouren die Basis meiner Arbeit als Landtagesabgeordneter. Hier erfahre ich direkt und vor Ort, was den Bürgern, Bürgermeistern und Verantwortlichen unter den Nägeln brennt. Ich kann viele Antworten geben, vor allem aber nehme ich Fragen und Anregungen für meine Arbeit mit nach Erfurt“, so Pidde abschließend.

 

- Zum Seitenanfang.