Ausschuss arbeitete erfolgreich zusammen

Veröffentlicht am 05.05.2014 in Kreistag

Ausschussvorsitzender Dr. Werner Pidde

Bessere Koordinierung der Schulnetzplanung nötig

„Die gute sachliche Zusammenarbeit der Ausschussmitglieder und der berufenen Bürger sowie auch die bewährte Kooperation mit dem Landratsamt haben uns in unserer Arbeit zu konstruktiven, lösungsorientierten Entscheidungen geführt“, lobt der Ausschussvorsitzende Dr. Werner Pidde das Zusammenspiel aller Beteiligten, bevor er diese zur letzten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur und Bildung im Kreis Gotha in dieser Legislaturperiode  für den 14.05.2014 einlädt.

 

In den zurückliegenden 5 Jahren wurden wichtige Entscheidungen wie z.B. die Aufhebung der Schuleinzugsbereiche für die Regelschulen, Maßnahmen  zur Stärkung der Eigenverantwortung an den Schulen, der  Sporthallenbau am Berufsschulzentrum, die Schaffung einer Kleinsportanlage für das Arnoldigymnasium, die Weiterentwicklung  der Volkshochschule sowie der Kreismusikschule, die Finanzierungsvereinbarung mit der Thüringer Philharmonie Gotha, die Hausarztversorgung und vieles andere beraten. „Die Ergebnisse können  sich durchaus sehen lassen können“, schätzt Pidde ein.

Ein besonderer Schwerpunkt der Ausschussarbeit war die Vorbereitung der  Schulnetzplanung 2012– 2017 für die Grund-, Regel-, Förder- und Berufsschulen sowie die Gymnasien des Landkreises Gotha. „Wir müssen bereits heute an die Schulnetzplanung nach 2017 denken“, plädiert der SPD-Politiker im Hinblick auf die gegenwärtige Situation der Schulen. Seiner Meinung nach muss die kommende Schulnetzplanung besser koordiniert werden „und zwar innerhalb des Landkreises wie auch über die Kreisgrenzen hinweg.“

Pidde möchte in der kommenden Planung eine bessere Abstimmung im Bereich der Regelschulen in Schulträgerschaft des Landkreises Gotha, der Stadt Gotha sowie der Stadt Waltershausen erreichen. Dabei benennt er zwei Ziele, an deren Umsetzung er tatkräftig mitarbeiten will: zum einen eine bessere Auslastung der vorhandenen Schulgebäude und zum anderen eine Optimierung der Wege der Schüler zu ihrer Bildungsstätte.

Weiterhin benennt Pidde die momentanen Hürden für Schüler aus anderen Landkreisen: „Am Beispiel des Gymnasiums Neudietendorf sind die Sackgassen deutlich erkennbar.“ Durch die Begrenzung der Klassen je Klassenstufe und die vorgegebenen Auswahlkriterien für die Aufnahme an diesem Gymnasium haben die Schüler aus Erfurt oder dem Ilmkreis bei großer Nachfrage für dieses Gymnasium oft bereits verloren. „Hier ist Handlungsbedarf über die Kreisgrenzen hinweg dringend notwendig“, argumentiert Pidde.

 

Der Landkreis Gotha unterhält als Schulträger gegenwärtig 41 Schulen, davon 18 Grundschulen, 11 Regelschulen, 6 Gymnasien, 1 Kooperative Gesamtschule, 3 Förderzentren und 2 Berufsbildende Schulen mit den verschiedensten Angeboten im Vollzeit- und dualen Bereich. Gemeinschaftsschulen sind bisher nicht vorhanden. „Wir arbeiten aber daran, diese Schulform auch im Landkreis Gotha anzubieten“, berichtet der Ausschussvorsitzende.

 

Die Stadt Gotha unterhält als Schulträger gegenwärtig 7 Grundschulen und 4 Regelschulen.

Die Stadt Waltershausen unterhält als Schulträger gegenwärtig 3 Grundschulen und 1 Regelschule.

Weiterhin bereichern 2 Grundschulen, 1 Regelschule und 1 Berufsbildende Schule in freier Trägerschaft sowie ein  Spezialgymnasium in Trägerschaft des Freistaates Thüringen  unsere Bildungslandschaft im Landkreis Gotha.

 

 

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