Feuerwehren stehen vor Herausforderungen

Veröffentlicht am 28.08.2014 in Arbeit & Wirtschaft

Kreisbrandmeister Norbert Reiße bei der Instandhaltung der Feuerwehrtechnik.

Pidde besuchte FFW Walktershausen

Immer weniger junge Leute bleiben bei den freiwilligen Feuerwehren.
Wie ernst die Lage werden kann, darüber informierte sich Dr. Werner Pidde bei seinem Besuch der Einsatzabteilung in Waltershausen. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt ist dabei sicher ein schwieriger Punkt“ informierte Oberbrandmeister Torsten Fürtig den Landtagsabgeordneten. Mit Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums stehen die jungen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden meist nicht mehr zur Verfügung.

„Gerade in Zeiten wachsenden Egoismus setzen die, die sich uneigennützig engagieren, ein wichtiges Zeichen in unserer Gesellschaft. Das muss noch mehr gefördert werden“, sagte Pidde. Der SPD-Politiker verwies aber auch auf die vorhandene Unterstützung durch den Freistaat. So wird beispielsweise der Erwerb  des LKW-Führerscheins gefördert. Zudem ist Thüringen das einzige Bundesland, welches eine zusätzliche Altersversorgung für ehrenamtliche Feuerwehrangehörige einführte. Weiterhin wurde das Eintrittsalter der Jugendfeuerwehren gesetzlich von zehn auf sechs Jahre herabgesetzt. Dies ist ein wichtiger Schritt um mehr Mädchen und Jungen für die Jugendfeuerwehren gewinnen zu können. „Die meisten Menschen wissen, welche Leistungen die vielen ehrenamtlichen Männer und Frauen erbringen. Darauf wollen wir uns auch in Zukunft verlassen können“, so Pidde abschließend.

Die Einsatzabteilung der Waltershäuser Feuerwehr bestand zum 31.12.2013 aus 52 Mitgliedern, davon sind 45 männlich und 7 weiblich.

 

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