Firmenbesuch und Businesstalk - Pidde und Tiefensee auf Wahlkreis-Tour

Veröffentlicht am 07.12.2016 in Parteileben

Exakt drei Stunden Zeit nahm sich der Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee am 2. Dezember für Dr. Werner Piddes Wahlkreis: Einem Firmenbesuch bei Geiger Automotive, einem führenden Zulieferer von Kunststoffteilen in Tambach-Dietharz, folgte ein Businesstalk im Wahlkreisbüro Waltershausen.

Viel Zeit zum Zuhören nahmen sich Tiefensee und Pidde für Geiger Automotive. Und schnell entstand ein Dialog auf Augenhöhe: Tiefensee sicherte Sven Riehm (CEO) und Thierry Le Héno (Werkleiter) die Unterstützung des Freistaates zu: „Thüringen hat einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Die vielen kleinen Firmen glänzen durch hohe Flexibilität und die Fähigkeit sich innovativ an die rasant ändernde Technologie anzupassen. Hier möchten wir Ihnen als Ministerium bei der Vernetzung und der Zusammenarbeit unsere Unterstützung anbieten.“ Intensiv tauschten sich Pidde und Tiefensee über die Herausforderungen der Vertragsgestaltung, den Preiskampf und die Sorge um den drohenden Fachkräftemangel aus.

Dem Firmenrundgang schloss sich der Businesstalk an. Geladen waren Vertreter der lokalen Politik und Wirtschaft. Dr. Gerhard Botz, Geschäftsführer vom Kommunalen Bildungswerk Thüringen e.V. moderierte die Podiumsdiskussion mit Sabine Wetterhahn von der IHK Erfurt, Frank Krätzschmar von der LEG und Peter Bonn, Geschäftsführer bei ModellTechnik Rapid Prototyping GmbH in Waltershausen. Ein düsteres Bild der Zukunft zeichnete Tiefensee einleitend: „Wir sehen unter Umständen schweren Zeiten entgegen, der Brexit wird sich auf den Euro auswirken. Die Relationen verschieben sich, wir werden stärker und deswegen fließen die EU-Gelder in andere Länder. Der `worst case` ist, dass es uns schlechter gehen wird, darauf müssen wir uns einstellen.“ Relativierend die Ergänzung: „Das Wichtigste ist Innovation, schon ab dem Kindergartenalter müssen wir neue Wege gehen. Lösungswege suchen, die den Wegfall vieler Arbeitsbereiche kompensieren. Digitale Wertschöpfung, ein Einwanderungsgesetz, hohe Qualifizierung und Internationalisierung sind da wichtige Stichpunkte.“ Werner Pidde pflichtet ihm bei und betont, dass das Einwanderungsgesetz darauf abzielen muss, welche Kompetenzen in Deutschland besonders gefragt ist. Sabine Wetterhahn forderte eine vermehrte Stärkung lokaler Strukturen, „damit nicht alle in die Metropolen stürzen“ und Peter Bonn wünscht sich für seine 34 Azubis die Möglichkeit für mehr Praxis auf dem Weg zur Ausbildung. Viele Fragen hatte das Publikum. So boten Themen wie die Aufwertung der Innenstädte durch Wohnungsbauprogramme, Einwanderung, Integration, Bildung und Berufsvorbereitung reichlich Diskussionsstoff.

Werner Pidde war zufrieden mit dieser Veranstaltung: „Solche Firmenbesuche und Diskussionsrunden zeigen uns Politikern hautnah, wo der Schuh drückt. Nur so erfahren wir, wo wir in der Gesetzgebung ansetzen sollten. Solche Nachmittage sind eine Bereicherung für die Demokratie.“

 

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