Im Alter bestens versorgt

Veröffentlicht am 13.02.2017 in Soziales

Am ruhig gelegenen Rand der Ortschaft Apfelstädt, umgeben von Feldern, Bäumen und viel Natur liegt die Seniorenresidenz „Drei Gleichen“, die der Landtagsabgeordnete Dr. Werner Pidde auf Einladung der Einrichtungsleiterin Frau Katrin Heining-Saal besuchte.

„Hier kann man sich auch im hohen Alter rundum geborgen fühlen“, ist sich der SPD-Politiker nach seinem Rundgang durch die Einrichtung und bei Gesprächen mit den Heimbewohnern sowie der Einrichtungsleitung sicher.

Als eines der ersten Pflegeheime der vierten Generation ging das Haus am 1. Mai 2009 in Trägerschaft der AWO in Betrieb. Anstelle von wenigen großen Wohnbereichen leben die 65 Senioren hier in vielen kleinen Wohngemeinschaften zusammen. Die Bewohnerzimmer gliedern sich jeweils um eine eigene Wohnküche und einen eigenen Pflegebereich. „So kann Pflege, Betreuung und Therapie dort stattfinden, wo die Senioren auch wohnen“, erklärt Pflegedienstleiterin Diana Werner. „Niemand muss erst umständlich irgendwelche Therapiebereiche aufsuchen.“ Vor allem für demenzkranke Bewohner sei das wichtig. Auch eine Gemeinschaft findet sich in den Wohngemeinschaften leichter. Denn in den Wohnküchen soll gemeinsam gekocht, gebacken und gelebt werden.

Die täglichen Mahlzeiten werden jedoch durch unsere fünf emsigen Küchenfrauen frisch zubereitet. „Das hat den Vorteil, dass die Bewohner auch selbst Menüvorschläge unterbreiten können und die Speisen nach individuellem Bedarf und Geschmack zubereitet werden“, erläutert die Einrichtungsleiterin.

Weitere 40 Mitarbeiter sind für die Bewohner der 5 Wohngruppen tätig und werden nach neusten pflegewissenschaftlichen Standards betreut.

Sie orientieren sich in ihrer Arbeit nach dem Pflegemodell Monika Krohwinkels. Dies hat die Erhaltung bzw. die Entwicklung von Unabhängigkeit und Wohlbefinden des Menschen zum Ziel. Das Modell zeigt die Bedeutung von fähigkeitsfördernder Prozesspflege auf, bei der die individuelle Lebensgeschichte und die Lebenssituation sowie die Förderung und Fähigkeit des Menschen im Zentrum stehen.

Als ein zentrales Problem schildert die Chefin, das der Markt an Pflegekräften momentan „wie ausgefegt“ ist. „Um diesen Berufszweig attraktiver zu machen, muss hier dringend eine Aufstockung der Vergütung erfolgen“, kritisiert sie. „Viele Pflegerinnen wandern in Krankenhäuser ab. An den Arbeitsbedingungen in den Pflegeheimen kann es nicht allein liegen, diese sind in den letzten Jahren immer besser geworden“, gibt sie bekannt.   

Patentrezepte kann auch Pidde nicht nennen, „aber der Fachkräftemangel steht im Thüringer Landtag schon seit langem mit auf der Tagesordnung.“ 

Zum Abschluss seines Besuches äußerte der Landtagsabgeordnete seinen „tiefen Respekt vor allen Mitarbeitern, die tagtäglich mit Freude hier arbeiten. Und zwar auch nachts und am Wochenende.“

Insgesamt 4,6 Millionen Euro hat die AWO in diese Einrichtung investiert.

Seit dem Start der Seniorenresidenz hat sich die Einrichtung in der Gemeinde Nesse-Apfelstädt etabliert, es entstanden Partnerschaften mit Unternehmen und enge Kooperationen mit Kitas und Schulen.

Bei der alljährlichen Qualitätskontrolle durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) hat die AWO-Seniorenresidenz „Drei Gleichen“ in Apfelstädt die Bestnote „sehr gut“ erhalten.

Die Gesamtnote setzt sich aus den Noten für Pflege und medizinische Versorgung, für die Betreuung demenziell erkrankter Bewohner, für die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung und der Note für das Wohnen und die Verpflegung zusammen. In allen vier Bereichen erzielte die AWO Seniorenresidenz eine glatte 1,0. Auch die Bewohnerbefragung, die allerdings nicht in die Gesamtwertung eingeht, ergab ebenfalls eine glatte 1,0.

 

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