Straße um die Ohratalsperre zerbröselt

Veröffentlicht am 20.08.2009 in Umwelt & Energie

Hotelinhaber Jörg Rudolph und Dr. Werner Pidde

Pidde will neue Bitumendecke
„Die Straße um die Ohratalsperre ist ein Beleg dafür, wie das Land mit möglichen touristischen Highlights umgeht“, bemängelt Dr. Werner Pidde (SPD) nach seinem Besuch im Waldhotel Berghof Luisenthal das „Nichts tun“ der Landesregierung. „In Oberhof werden Millionen "versenkt", unmittelbar daneben gehen aber wichtige Dinge wegen fehlenden Engagements den Bach hinunter.“ Hotelchef, Jörg Rudolph, kritisierte – wie zuvor schon Bürger aus Ohrdruf und Luisenthal – den schlechten Straßenzustand.

Um die Talsperre führte bereits zu DDR-Zeiten eine schöne, bitumierte Straße. Schon damals war dieser Fahrweg ein Eldorado für Radfahrer. Inzwischen ist die Straße ca. 30 Jahre alt und zerbröselt immer mehr, weil der Eigentümer - das Land - seinen Unterhaltungspflichten nicht nachgekommen ist.

Die Straße auf der rechten Seite der Talsperre ist Staatsforststraße
und gehört dem Land. Die Straße auf der linken Talsperrenseite wurde vom Freistaat vor Jahren im Rahmen der gütlichen Einigung mit dem Herzogshaus mit an dieses übergeben. „Das war ein großer Fehler“, weiß Pidde, „denn nun ist man bei der touristischen Entwicklung des Ohratalsperrenumfelds immer auf den guten Willen der herzoglichen Forstverwaltung angewiesen.“

„Für die weitere touristische Entwicklung der Talsperre ist die Gemeinde Luisenthal mit der schönen und attraktiven Gestaltung des Parkplatzes unterhalb der Talsperre bereits in Vorleistung gegangen, das Land soll mit der Straßensanierung endlich folgen“, meint der Landtagsabgeordnete.

Anzustreben wäre eine komplette Sanierung dieser Straße durch Aufbringen einer neuen Bitumendecke. So könnte die Ohratalsperre wieder zum Paradies für Radfahrer, aber auch für Inliner- oder Sommer-Ski-Fahrer werden. Auch für Rollstuhlfahrer wäre es ohne Hindernisse möglich, die Natur am Fuße der Ohratalsperre barrierefrei zu genießen.

Das Waldhotel Berghof liegt in unmittelbarer Nähe zur Ohratalsperre. Es verfügt über 210 Betten, besitzt einen neuen Wellnessbereich und bietet hervorragende Räumlichkeiten für Tagungen und Feiern. 34 Mitarbeiter haben im Hotel einen sicheren Arbeitsplatz. Gegenwärtig werden 11 Azubis in den Fachrichtungen Hotelfachfrau, Restaurantfachfrau und Koch/Köchin ausgebildet. In den zurückliegenden Jahren konnten alle Azubis übernommen bzw. weitervermittelt werden.

Wichtig für das Hotel ist die Bahnanbindung nach Gotha. „Der Bahnhof Luisenthal ist allerdings in einem erbärmlichen Zustand“, kritisiert Jörg Rudolph die Deutsche Bahn.

Unzufrieden ist der Hotelier auch mit der zersplitterten und unabgestimmten Werbung der Region Oberhof. Die „Kleinstaaterei“ in der Tourismuswerbung wirkt sich nachteilig aus.

 

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