Verleihung der Ehrenamtscard für Doris Wollboldt

Veröffentlicht am 16.12.2016 in Soziales

„Regelmäßig bin ich im Landkreis unterwegs und achte dabei vor allem auf die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Menschen wie Doris Wollboldt, die einen Großteil ihrer Freizeit für andere opfern und sich zum Wohle der Gesellschaft einbringen. Das Ehrenamt ist eine unserer wichtigsten Säulen und deswegen schlage ich regelmäßig Bürger aus dem Landkreis für die Verleihung der Ehrenamtscard vor“, so Dr. Werner Pidde.

Doris Wollboldt engagiert sich seit 2003 im „Förderverein Perthes-Gymnasium Friedrichroda e. V.“. Zunächst war sie Gründungsmitglied des Vereins und bis 2006 stellvertretende Vorsitzende. Danach wurde sie zur Vorsitzenden gewählt und führt diesen Posten seitdem mit überaus hohem Engagement. Und das, obwohl 2013 ihr „letztes Kind“ die Schule verließ.

Ziel und Zweck des Fördervereins  ist die ideelle und materielle Förderung der Erziehung und Bildung der Schüler(-innen) am Perthes-Gymnasium Friedrichroda. Dieses Ziel unterstützt Frau Wollboldt seit vielen Jahren mit großer Tatkraft und einem enormen zeitlichen Aufwand. Sie verfügt über ein außerordentliches organisatorisches Geschick und sprüht vor Energie. Für neue Ideen ist sie immer zu begeistern. Frau Wollboldts persönliches und zeitliches Engagement für den Förderverein geht weit über ein reines Ehrenamt hinaus. Für das Gymnasium in Friedrichroda sind dieser Verein und die Vorsitzende Doris Wollboldt von unschätzbarem Wert.

Zahlreiche Erfolge und Engagements verdanken die Schule, die Eltern und Schüler dem Einsatz von Frau Wollboldt: Unter ihrer Federführung ist der „Förderverein Perthes-Gymnasium Friedrichroda e. V.“  von nur wenigen Mitgliedern im Jahr 2003 auf inzwischen 280 Mitglieder angewachsen. Er ist damit der größte Verein in Friedrichroda. Frau Wollboldt identifiziert sich seit 13 Jahren  mit der Schule. Aktiv unterstützt sie die von der Schule entwickelten Konzepte, beispielsweise das der Ganztagsschule. Der Förderverein ist der Träger des Ganztagsangebotes. Das ist mit großem organisatorischem Aufwand verbunden. Sie ist Ansprechpartnerin für Lehrer, Eltern und Schüler. Sie hat stets ein offenes Ohr für alle Belange, hilft gern, unbürokratisch und schnell bei der Lösung anstehender Probleme. Frau Wollboldt ist als Vertreterin bei allen außerunterrichtlichen Veranstaltungen wie „Tag der offenen Tür“, Schulfesten und Jubiläen immer dabei, organisiert und unterstützt diese mit. Sie ist die Kontaktperson des Vereins zur Stadtverwaltung und anderen Kooperationspartnern der Schule. Frau Wollboldt hat durch die Idee für den Wettbewerb „bring a parent“ dazu entscheidend beigetragen, Eltern für eine Mitarbeit im Förderverein zu begeistern. Ein schulinterner Wettbewerb motiviert die Schüler und Klassen dafür, dass die Eltern sich engagieren. Im Rahmen des Studien- und Berufsorientierungskonzeptes der Schule gibt Frau Wollboldt den Schülern der Oberstufe Knigge-Kurse, um sie auf künftige Bewerbungsgespräche vorzubereiten. Diese Kurse werden außerdem auch von Eltern für die Jugendlichen der 8. Klassen in Vorbereitung auf Konfirmation und Jugendweihe nachgefragt. Die Idee, Schulkleidung als freiwilliges Angebot zu etablieren, stammt ebenfalls von Frau Wollboldt. Sie kümmert sich selbst um die Anprobe, Bestellung und finanzielle Abwicklung des Angebotes. Die Schulkleidung ist ein wichtiges Mittel der Identifikation der Schüler mit der Schule.

„Zahlreiche Eltern, Lehrer, Vereinsmitglieder und die Schulleitung trugen den Wunsch an mich heran, das Engagement von Doris Wollboldt zu würdigen.  Aufgrund der langen Zeit, in der sie diese Tätigkeit stets mit großem Enthusiasmus für die Kinder, Eltern und Lehrer an der Schule ausübt, war es mir besonders wichtig, dass dies in besonderer Weise gewürdigt wird und ich bin dankbar, dass Landrat Konrad Gießmann dem zustimmte“, so Pidde und abschließend ergänzt er: „Mit der Verleihung der  Thüringer Ehrenamtscard am 13. Dezember 2016 konnten wir Doris Wollboldt unsere Anerkennung und Wertschätzung für jahrzehntelanges Engagement entgegenbringen.

Zu sehen sind von links nach rechts: Gabriele Weisheit (Hospiz-Verein), Dr. Werner Pidde, Hans Brandt (Hospiz-Verein), Cornelia Anton (als Einreicherin vom Hospiz-Verein), Doris Wollboldt und Konrad Gießmann.

Foto: Landratsamt Gotha

 

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