Volleyballer aus Friedrichroda fordern Abschaffung der Hallennutzungsgebühr

Veröffentlicht am 04.05.2015 in Kreistag

Besuch beim Training der Volleyballer in Friedrichroda

Dr. Werner Pidde und Frieder Eccarius von der Kreistagsfraktion SPD-Bündnis 90/Die Grünen kamen mit Sportlern aus Friedrichroda zusammen, um mit ihnen über die Hallennutzungsgebühr zu sprechen. Dabei kamen auch noch andere Dinge zur Sprache,  die den Sportlern unter den Nägeln brennen.

„Man schadet der Sache mehr als man nützt.“ fasst Frau Sylvia Ullrich (Stellvertretender Vorsitzender des SV Friedrichroda) die Situation von vorn herein zusammen. Die Hallennutzungsgebühr verursache dem Verein Kosten von bis zu 1.000 Euro im Jahr, aufgeteilt auf die einzelnen Abteilungen.

Man mache schon vieles, um die Gebühr so weit wie möglich zu reduzieren. Punktspiele werden zum Beispiel auf Freitag Abend verlegt. Aber hier müssen die Gastmannschaften dem Verein entgegen kommen. Nicht immer ist das einfach, da weite Anreisen anstehen und für viele Sportler ein harter Arbeitstag hinter ihnen liegt. Da wäre eine Hallennutzung am Samstag und Sonntag besser, aber „Das können wir uns in diesem Umfang gar nicht leisten.“, weiß Peter Ullrich, Gesamtvorsitzender des SV-Friedrichroda und ein sportlerisches Urgestein. Überhaupt sei man durch die Hallennutzungsgebühr nur noch mehr unter Druck gesetzt worden.

Spiele dauern in der Regel zwei bis drei Stunden. Davor braucht man die Halle und danach auch noch mindestens eine Stunde. Sodass man den Satz von Fünf Stunden bezahlen muss. Das sind über 100,00 Euro pro Spiel. „Man hetzt nur noch. Das Gemeinschaftliche ging verloren, denn es heißt immer man müsse so schnell wie möglich wieder aus der Halle.“, so Elke Langenhan, Leiterin der Abteilung Volleyball. „Sport ist doch mehr als nur das Spiel und Training, Sport ist Gemeinschaft und Erfolge feiern.“, weiß Frau Langenhan. Das dies immer mit Blick auf die Uhr geschieht enttäuscht sie. Besonders im Volleyball ist es schwierig im Landkreis. Es gäbe nur noch acht Mannschaften. Daher ist  es besonders wichtig Nachwuchs für den Sport zu begeistern. Zwar können die jungen Leute in einer der besten Hallen des Landkreises spielen, aber sie brauchen auch solides Material dafür. Der Verein würde viel lieber das Geld in die Ausrüstung stecken und damit den Sport attraktiver machen. Beim Nachwuchs sei man aber optimistisch, kann Martin Wiegleb (Jugendvorstand) berichten. Er staune immer wieder wie sehr, wie sich die Jugendlichen und Kinder einbringen. Trotz voller Terminkalender und großem Schulstress. Sorge bereite dem Verein insgesamt der Personalmangel.

Am Ende des Treffens waren sich Sportler und SPD-Kommunalpolitiker einig: Die Hallennutzungs-gebühr sollte abgeschafft werden. Pidde und Eccarius sicherten zu, dass sich die rot-grüne Kreistagsfraktion dafür einsetzen werde. Ein eintsprechender Antrag der Fraktion wurde inzwischen eingereicht und soll in der Kreistagssitzung am Mittwoch, dem 6. Mai 2015, beraten werden.

 

 

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