Weiterhin Gefahr im Muna-Gelände Wölfis/Crawinkel

Veröffentlicht am 07.04.2009 in Freiheit & Sicherheit

Werner Pidde im Gespräch mit der LEG-Mitarbeiterin Uta Kaiser sowie den Bürgermeistern von Crawinkel und Wölfis

„Es herrscht weiterhin Lebensgefahr“, erfuhr der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Werner Pidde bei einem Vor-Ort-Besuch in der Muna Wölfis/Crawinkel. Das Gelände der ehemaligen „Luftmunitionsanstalt Crawinkel“, welches sich größtenteils auf Wölfiser Gemarkung befindet, gehört in Thüringen zu den am stärksten mit Kampfmitteln belasteten Gebieten.

Pidde traf sich kürzlich mit den beiden Bürgermeistern von Crawinkel und Wölfis, Stefan Schambach (SPD) und Thomas Reinhardt (FDP) sowie Vertretern der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH (LEG), die im Auftrage des Landes die Flächen für eine zukünftige sichere zivile Nutzung vorbereiten soll.
Ein Millionenbetrag wurde bereits für die Beseitigung des ehemaligen Tanklagers und der Gebäude der sowjetischen Armee sowie von Munition und anderen Altlasten aus fast 60 Jahren militärischer Nutzung aufgebracht. Und noch immer sind die Beräumungsarbeiten im gesamten Gelände nicht am Ende. Deshalb werde die Bevölkerung auch dringend vor dem Betreten des Geländes gewarnt, so die Vertreter der LEG. „Spätestens im Jahr 2013 soll die Rekultivierung abgeschlossen sein und das 180 Hektar große Objekt zum Verkauf ausgeschrieben werden“, erklärte Ute Kaiser, zuständige Mitarbeiterin der LEG. Dies war auch eine wichtige Botschaft für die anwesenden Bürgermeister, denn das Gelände ist auf Grund seines Naturreichtums äußerst attraktiv für die weitere touristische Entwicklung der Region.
„Ich bin erfreut, dass einige Teile der Anlagen als Erinnerung an die Geschichte des Geländes erhalten werden können“, so Pidde. Diese mit den Geschichtsvereinen von Crawinkel und Wölfis abgestimmte Forderung hatten die Bürgermeister Schambach und Reinhardt beim Vor-Ort-Termin angebracht. Vor dem geplanten Rückbau der noch vorhandenen alten Hallen- und Bunkerreste soll es entsprechende konkrete Absprachen geben.

 

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